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Samstag, 27. Juni 2015

Mein kleines, merkwürdiges Hobby

Hallo ihr Lieben,

heute berichte ich euch mal wieder von einem meiner kleinen kreativen Hobbys.
Ich male von Zeit zu Zeit gerne mal Holzscheiben an. Wie ich dazu gekommen bin, könnt ihr -hier- nachlesen.
Eigentlich ist es ganz einfach die Scheiben zu gestalten. Ich nutze sie oft um sie zu verschenken, da ich mir schließlich nicht alle selbst aufbewahren kann. Außerdem macht es Spaß die Scheibe als Geschenk für jemanden anzufertigen und dabei die ganze Zeit daran zu denken, wie es derjenige wohl finden wird.
Ich bin da leider sehr perfektionistisch veranlagt und habe zum Beispiel letztens erst eine wundervolle Skizze von dem Anker unten ins Feuer geworfen, weil ich sie mit der Farbe total verhunzt hatte. Sehr schade um die tolle Vorzeichnung, aber der Fehler war für mich nicht mehr auszubügeln.

 

Also wie bereits erwähnt beginne ich zuerst mit einer Vorzeichnung. Ich mache es mir leicht und lege mir das Motiv neben die Scheibe und muss es dann nur noch übertragen. Das macht es um einiges leichter. Unten seht ihr eine Skizze von einem Schneemann und im Hintergrund erkennt man ein paar Vorlagen, unter anderem auch die von der Zuckerstange.


Vorzeichnung
Ein Endergebnis

Dann beginne ich nach und nach die Flächen auszumalen und zu Schattieren. Bei der Zuckerstange oben sind mir die weißen Reflexionen gut gelungen und auch auf den Blättern kann man sie erkennen.
Man kann kaum glauben, dass ich alleine für eine Vorzeichnung bis zu einer Stunde Zeit brauche und für die Farbe bis zu vier Stunden brauche. Das liegt vermutlich daran, dass es meistens viele kleine Flächen sind und ich oft mehrfach hintereinander nass in nass die Farben miteinander vermale um Schatten oder Farbverläufe zu schaffen.
Die Scheibe unten habe ich für meine Nachbarn gemacht, als ihr Kind auf die Welt gekommen ist. Eine schöne Geschenkidee, die von Herzen kommt. Auf dem Bild erkennt man leider kaum, das sowohl Schnuller als auch Flasche schattiert sind.

Vorzeichnung & fast fertige Scheibe

Der Hase ist eine meiner liebsten Scheiben. Allein die Vorzeichnung finde ich schon wunderschön. Sie war allerdings auch viel Arbeit. Der Hase wird jedes Jahr an Ostern aufgestellt und von allen Besuchern bewundert. Das Endergebnis könnt ihr euch in dem oben genannten Post ebenfalls ansehen.

Vorzeichnung

An dem kleinem Fuchs, den ich für meine Mitbloggerin Sammy gemacht habe, erkennt man gut, dass es manchmal aussieht, als ob ein Grundschüler angefangen hat etwas auszumalen. Links ist die Farbe nass und ich war noch lange nicht fertig. Ich bin noch in der "Findungsphase" gewesen und habe mich langsam an die richtige Farbe rangetastet. Leider ist die Qualität des Fotos nicht so gut.
Mit dem Endergebnis bin ich zufrieden, auch wenn mir die Schnauze von dem kleinem nicht ganz so gefällt. Ich habe es einfach nicht hinbekommen sie anständig vorzuzeichen. Bei dem Fuchs hat es mir besser gefallen, ihn nochmal fein mit einer schwarzen Line nachzufahren. Das mache ich nicht bei jeder Scheibe, hier gefällt es mir allerdings sehr gut. Ich hoffe Sammy gefällt er auch. Habe ihn vorhin verpackt und morgen wird er bei der Post abgegeben.



Ich verwende mehrere kleine Pinsel, Wasser und die Mischpalette eines Wassermalkastens um die Farben zu mischen. Meine Farben sind die "el Greco 18 Acrylic Colors" von C. Kreul. Also es sind Acrylfarben. Ich habe mir die Packung mal für ca. 10 Euro bei Amazon bestellt. Ich bin sehr zufrieden mit ihnen. Sie lassen sich gut mischen, sind mit Wasser verdünnbar und decken gut. Bisher sind sie auch noch nicht ausgetrocknet, obwohl sie schon geschätzt zwei Jahre alt sind.

Falls ihr Fragen zu dem Thema habt, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Was meint ihr, könnte ich damit eventuell einen Dawanda Shop eröffnen?

Bis bald

~ Alina


Montag, 15. Juni 2015

Nailartliebe - Mein Nagelrad

Hallo meine Süßen,
heute möchte ich euch gerne mal mein kleines aber feines Nagelrad präsentieren, auf das ich ganz stolz bin. Ich bin zwar auch nur so ein Möchtegern, aber es macht mir Spaß die Nägel auf unterschiedlichste Art und Weise zu verzieren.
Das Nagelrad habe ich mal sehr günstig in einem Euro-Shop ergattert. Hätte mir besser direkt zwei mitgenommen, da dieses wie ihr seht mittlerweile schon voll ist.
Jeder kann an solchen Rädern einfach mal rumprobieren und rumwerkeln ohne sich die eigenen Finger zu versauen. Meistens kann man den Lack auch wieder abmachen nur die Fläche des Nagels wird dann eher milchig anstatt klar zu bleiben. Das erkennt man gut in der Mitte des Rads. Da habe ich nämlich mal rumgematscht und nach dem Bearbeiten mit Nagellackentferner sah es dann so milchig aus. Stört aber nicht sonderlich.  


Man kann unterschiedlichste Varianten ausprobieren. Vorne in der Mitte habe ich zum Beispiel versucht einen Farbverlauf zu gestalten, indem ich auf den roten Lack mit einem Schwämmchen rosa/glitzerlack aufgetupft habe. Das hat mir dann auf dem Rad so gut gefallen, dass ich es auch gleich auf meinen Nägeln probiert habe. Und es sah wirklich gut aus. Folglich eignet sich das Rad gut zu  austesten.
Daneben habe ich einfach einen silbernen Lack mit mehreren Schichten Konfetti-Lack übermalt.
Das schwarze geglitzere ist so ein toller "Glitzerstaub" aus der Dose, den ich einfach auf den frischen Unterlack gestreut habe. Das erfreut meine Glitzer-liebende Seele! Das blaue ist übrigens auch so ein Staub.
Ich habe auch viel mit Tape/Tesa experimentiert und im Hitergrund diese blau-weißen Streifen gefallen mir sehr gut. Einfach einen weißen Unterlack aufbringen, trocknen lassen, Tesastreifen drüber, blau drüber malen und die Streifen wieder abziehen. Wenn man das an allen 10 Fingern machen will, dauert das natürlich seine Zeit.
Daneben habe ich diese Perlen ausprobiert, die man auf den frischen Lack geben kann. Sieht auf dem Rad cool aus, hält aber natürlich in echt nicht wirklich lange. Vielleicht muss man dann nochmal Klarlack drüber machen, aber ich habe es gelassen.
Direkt daneben habe ich eine Diagonale des Nagels in lila gemacht, die andere in einem glitzerlila. Sieht echt edel aus und ich hatte es so auch schonmal auf meinen Nägeln, weil es mir so gut gefallen hat.GDer Luftballon daneben war auch ganz einfach. Weißer Unterlack, grünen Lack drauf, Schnur mit Schwarz malen und fertig.

Wie ihr seht, sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich hole mir auch viel Inspiration von Instagram und finde es fantastisch zu sehen, was die da alles hinbekommen. So gut bin ich leider nicht. Aber da ich ja neben der Schule als Aushilfe in einer Bäckerei arbeite, kann ich mir eh nicht die Nägel so aufwändig bemalen. Muss ja schließlich immer ab, wenn ich zur Arbeit muss.

Aber trotzdem schafft man es auch ohne professionelle Mittel kleine Kunstwerke zu zaubern. Dennoch wünsche ich mir diese Nagelsticker, die praktisch als Schablonen agieren und nachdem der Lack drüber ist wieder abgezogen werden.

Das wars auch schon für heute

~ Alina

Dienstag, 26. Mai 2015

Zwei Meter hohe Kunst

Hallo, ihr Lieben.
heute möchte ich euch gerne von einem Kunstprojekt berichten, an ich über mehrere Monate lang gearbeitet habe. Ich hoffe, euch damit zu ispirieren euch auch mal auszuprobieren und vielleicht eure künstlerische Seite zu entdecken. 
Für Karneval hatte sich mein Kunstkurs bereit erklärt, für die Dekoration unserer Sporthalle zu sorgen. Unsere Schule veranstaltet jedes Jahr an Karneval eine Schulfeier, an der alle teilnehmen. Die 12. Klassen sind immer für die Organisation zuständig, da die 13. Klasse zu dieser Zeit schon für das Abi am lernen ist.
Ein Ausschuss unserer Stufe entschied sich dann für das Thema "Disney" für unsere Karnevalsfeier. 
Im Kunstkurs hatten direkt alle verschiedene Ideen und erste Gruppen fanden sich zusammen. Gruppen entstanden daher, dass die Deko knapp zwei Meter hoch werden sollte und einer alleine das in der relativ kurzen Zeit kaum bewältigen konnte. Ich habe mich mit meiner Freundin Sandra zu einer Zweiergruppe zusammengefunden. Wir entschieden und für eine Darstellung von Belle und dem Biest aus dem Disney Film "Die Schöne und das Biest". 
Die Vorlage war schnell ausgedruckt und unser Kunstlehrer zog sie für uns auf eine Folie. Bevor wir die Folie per Overhead auf unsere Pappe projizieren konnten, mussten wir sie noch weiß grundieren. Als das getan war begannen wir die Grundlinien auf der Pappe nachzufahren.



Danach begannen wir, unerfahren wir wir waren, das ganze in Gelb anzumalen. Mittlerweile weiß ich auch nicht mehr, was wir uns dabei gedacht haben. Vermutlich wollten wir das Kleid mit Gelb grundieren.


Wir bemerkten schnell, dass das so nichts bringt und begannen Gelb mit Orange, Braun und Schwarz zu vermischen. Wir trugen unsere Farben "nass in nass" auf, wie unser Lehrer zu sagen pflegte. Dadurch konnten wir viel besser schattieren. Unsere Schattierungen sehen auf dem Bild zwar sehr krass aus, sind aber dafür gedacht noch in der großen Entfernung in der Halle sichtbar zu sein.


Leider war meine Freundin viel krank und hat auch in den Freistunden kaum an unserem Projekt gearbeitet, weshalb der größere Anteil von mir gemalt wurde. Auf dem Bild seht ihr, dass ich begonnen habe den Mantel des Biests zu malen. Das hat mir riesen Spaß gemacht, da ich so langsam etwas mehr Erfahrung hatte und die Arbeit schneller ging. Dazu kam, das der Mantel eine größere Fläche war, für die man nicht ganz so lange brauchte. Mir gefällt dieser Blauton, den ich aus einem Hellblau, Schwarz und Weiß geschaffen habe richtig gut. Mit den Schattierungen an den Armen habe ich mich etwas schwerer getan und musste sie mehrfach neu malen.


Doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Hier mal eine Detailaufnahme. Für diesen Kragen des Handschuhs habe ich alleine eine Stunde gebraucht. Viel Zeit, aber dafür sind die Schattierungen grandios gut geworden, wie ich finde. Auch die Schattierungen am Ärmel und am Knopf sind super geworden.


Insgesamt haben wir über drei Monate an der Deko gearbeitet, da wir natürlich nicht so viele Kunststunden in der Woche haben. Dazu kamen dann noch die Weihnachtsferien. Am Ende mussten wir uns ganz schön sputen um noch rechtzeitig fertig zu werden, weshalb das Gesicht des Biests nicht ganz so schön geworden ist, wie es hätte werden können.


Insgesamt hat mir dieses Projekt sehr viel Spaß gemacht und es war toll mit anzusehen, wie auch bei den anderen nach und nach mehr von den Figuren zu erkennen war. Von Timon, Sima und Pumba über einen Zwerg aus Schnewittchen und Micky Maus war echt alles dabei und ich muss sagen, dass echt alle Darstellungen gelungen sind. Klar haben wir mit dem Overhead ein bisschen getrickst, aber es war trotzdem noch genügend Arbeit alles anzumalen.
Gegen Ende des Projekts merkte man aber auch, das so langsam die Luft raus war und das Interesse verloren ging. Alle wollten fertig werden und das Projekt zum Abschluss bringen.
Trotzdem eine tolle Erfahrung, die mir gezeigt hat, dass großflächiges Arbeiten auch seinen Reiz haben kann.

~ Alina